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Architektur: passende Studiengänge

207 passende Studiengänge in unserem Verzeichnis

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Kreative Berufe

Architektur

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen · Aachen

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Berufe & Zukunft

Wohin das Studienfeld Architektur typischerweise führt – Gehalt, Zukunftssicherheit und Arbeitsmarkt der typischen Zielberufe, auf Basis amtlicher Daten der Bundesagentur für Arbeit und des IAB.

Gehalt & Perspektive

Wohin dieses Studienfeld typischerweise führt – und was man dort verdient. Grundlage sind 3 typische Zielberufe aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Studium und Beruf sind kein 1:1-Verhältnis, deshalb zeigen wir eine Spanne über mehrere Wege statt einer Einzelprognose.

Median-Bruttogehalt der typischen Zielberufe
3.996 € – 4.745 €
pro Monat
Gehaltsverlauf über die Erwerbsphase
Einstieg
unter 25 J.
3.051 €
Median
typisch
3.996 € – 4.745 €
Oberes Viertel
erfahren
4.971 € – 6.231 €

Median brutto/Monat je Phase über die typischen Zielberufe. „Oberes Viertel" = oberes Gehaltsquartil (erfahrene Kräfte). Die amtlichen Werte sind an der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt – echte Führungs- und Vorstandsgehälter liegen darüber und sind hier nicht enthalten.

Typische Zielberufe

Architekt/in
4.745 €
Landschaftsarchitekt/in
4.388 €
Innenarchitekt/in
3.996 €
Zukunft: heute schon automatisierbare Tätigkeiten
42–67 %

Substituierbarkeitspotenzial nach IAB über die Zielberufe. Das misst die technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten – keine Jobverlust-Prognose.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Median-Bruttoentgelt/Monat je Beruf; Substituierbarkeit: IAB), Stand: 07/2026. Wir zeigen 3–5 typische Zielberufe als Spanne, nie „den" einen Beruf – ein Studienfeld führt in unterschiedliche Tätigkeiten.

Zukunfts-Radar

Wie viel Zukunftssicherheit willst du – und wie viel Gehalt? Jeder Punkt ist ein typischer Zielberuf dieses Studienfelds. Zieh am Regler, um zu sehen, welcher Beruf zu deiner Risikobereitschaft passt.

Bei deiner Risikobereitschaft passt am besten
Landschaftsarchitekt/in
4.388 €/Monat · 58% Zukunftssicherheit

Bietet die höchste Zukunftssicherheit der typischen Zielberufe.

↑ zukunftssicherer
höheres Gehalt →
Sweet Spot123
3.996 €Gehalt (Median/Monat)4.745 €
🛡️ Sicherheit zuerstGehalt zuerst 💰
  1. 1Architekt/in4.745 € · 43% sicher
  2. 2Landschaftsarchitekt/in4.388 € · 58% sicher
  3. 3Innenarchitekt/in3.996 € · 33% sicher

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Median-Bruttoentgelt/Monat) und IAB (Substituierbarkeit als Maß der technischen Automatisierbarkeit – keine Jobverlust-Prognose), Stand: 2026. Zukunftssicherheit = 100 − Substituierbarkeit. Gezeigt werden die typischen Zielberufe mit verifizierten IAB-Werten; die Achsen sind auf diese Berufe gezoomt.

Arbeitsmarkt & Trends

Wie sich der Arbeitsmarkt der typischen Zielberufe entwickelt – offene Stellen, Gehalt und Beschäftigung im Zeitverlauf, dazu die prägenden Themen. Grundlage ist der IAB-Job-Futuromat.

Offene Stellen
+94 % seit 2012
1.131
gemeldete Stellen · Architekt/in · Stand 2024
Gehaltsverlauf
+36 % seit 2012
4.745 €
Median brutto/Monat · Architekt/in · Stand 2024
Beschäftigung
+51 % seit 2012
79.304
sozialvers. Beschäftigte · Architekt/in · Stand 2024
Zukunftstechnologien & prägende Tätigkeiten
  • Entwurf
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Bauleitung
  • Architektur
  • Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung
  • Bauabnahme
  • Baukonstruktion
  • Bauleitplanung
  • Bauphysik
  • Baustatik
heute schon automatisierbar

Themen, die die typischen Zielberufe prägen – als Orientierung, worauf das Studienfeld inhaltlich vorbereitet. „Automatisierbar“ meint die technische Ersetzbarkeit der Tätigkeit (IAB), keine Jobverlust-Prognose.

Quelle: IAB-Job-Futuromat (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), Stand: 2024. Die Verlaufs-Kacheln zeigen je einen benannten typischen Zielberuf, nie berufsübergreifend gemischte Zeitreihen.

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Inhaltlich oder im Abschluss verwandt – nach Ähnlichkeit sortiert.

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Studiengänge

Architektur

Im Architektur-Studium beschäftigen sich die Studierenden mit dem Entwurf und der Planung von Bauwerken von der ersten Idee und Skizze über den fundierten Bauplan bis hin zum Modell und Bau. Inhaltlich dreht sich das Studium rund um Studienfächer wie Darstellungstechnik, Gebäudekunde, Bau- und Kunstgeschichte und Baurecht. Einen großen Teil des Studiums nehmen die technischen Studienfächer wie Baukonstruktion, Baustoffkunde, Bauphysik und -chemie, Haustechnik, Baustatik und Tragwerkslehre ein.

Das Architektur-Studium zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Je nachdem, welches Studium die Teilnehmer / Teilnehmerinnen absolvieren und welche Spezialisierungsrichtung sie wählen, können sie sich für sehr verschiedene Tätigkeiten qualifizieren, vom Generalisten bis hin zum Spezialisten. Das Studium befähigt zur Arbeit als Architekt / Architektin. Wer jedoch in die Architektenlisten der Architektenkammern der Länder eingetragen werden und sich als Architekt / Architektin bezeichnen möchte, muss jedoch zunächst eine mehrjährige Berufserfahrung nachweisen können.

Früher waren Architekten lediglich Handwerksgesellen, beispielsweise Steinmetze, die sich durch eine Meisterprüfung als Architekt qualifizierten. IN den Jahren 1794/95 wurde in Paris das Ecole Polytechnique gegründet, das eine wissenschaftliche Hochschule für Architekten darstellte. Im Rahmen der Industrialisierung im 19. Jahrhunderts bildete sich allmählich das akademische Berufsbild des Architekten / der Architektin heraus und erste Schulen und Akademien der Architektur wurden gegründet. 1825 wurde die Karlsruher Polytechnische Schule errichtet, der bis heute eine Vorreiterstelle bei der Etablierung der Architektur als Studienangebot zugewiesen wird. Bis zum 20. Jahrhundert entwickelten sich neben der Architektur nach und nach weitere Fachdisziplinen wie das Bauingenieurwesen, der Städtebau, die Innenarchitektur oder die Landschaftsarchitektur. Während Architekten / Architektinnen ursprünglich eher Generalisten waren, veränderte sich ihr Aufgabengebiet insbesondere im 20. und 21. Jahrhundert. In den USA ist es schon lange üblich, dass sich Architekten überwiegend auf den Entwurf und die Planung von Gebäuden beschränken, jedoch beispielsweise die Koordination der Bauausführung anderen Dienstleistern zu überlassen.

Inhalte im Studium

An diesen Inhalten sollten Sie ein persönliches Interesse mitbringen, damit Ihnen das Studium möglichst gut gelingt.

Architektur

Physik

Mathematik

Chemie

Für wen ist ein Studium Architektur geeignet?

Mathematik 75% Naturwissenschaften 85% Architektur 90%

Wer Architektur studieren möchte, sollte technisches Verständnis mitbringen, denn ohne Mathematik, Physik und Chemie wird es schwierig, tief in Themen wie Bauphysik und Statik einzutauchen. Wichtig ist außerdem eine gewisse künstlerische Ader. Auch wenn kaum ein Architekt / eine Architektin heute ohne spezielle Planungssoftware auskommt, müssen die Teilnehmer / Teilnehmerinnen im Studium noch einiges mit der Hand zeichnen. Eine gute Kritikfähigkeit und die Bereitschaft, immer wieder an seinen Entwürfen und Modellen zu arbeiten, zeichnen angehende Architekten / Architektinnen aus. Nützliche Eigenschaften sind außerdem Verantwortungsbewusstsein, Organisationsgeschick, Einfallsreichtum und eine gute räumliche Vorstellungskraft.

Welche Studieninhalte erwarten mich?

Im Architektur-Studium beschäftigen sich die Studierenden mit dem Entwurf und der Planung von Bauwerken von der ersten Idee und Skizze über den fundierten Bauplan bis hin zum Modell und Bau. Inhaltlich dreht sich das Studium rund um Studienfächer wie Darstellungstechnik, Gebäudekunde, Bau- und Kunstgeschichte und Baurecht. Einen großen Teil des Studiums nehmen die technischen Studienfächer wie Baukonstruktion, Baustoffkunde, Bauphysik und -chemie, Haustechnik, Baustatik und Tragwerkslehre ein.

Das Architektur-Studium zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Je nachdem, welches Studium die Teilnehmer / Teilnehmerinnen absolvieren und welche Spezialisierungsrichtung sie wählen, können sie sich für sehr verschiedene Tätigkeiten qualifizieren, vom Generalisten bis hin zum Spezialisten. Das Studium befähigt zur Arbeit als Architekt / Architektin. Wer jedoch in die Architektenlisten der Architektenkammern der Länder eingetragen werden und sich als Architekt / Architektin bezeichnen möchte, muss jedoch zunächst eine mehrjährige Berufserfahrung nachweisen können.

Früher waren Architekten lediglich Handwerksgesellen, beispielsweise Steinmetze, die sich durch eine Meisterprüfung als Architekt qualifizierten. IN den Jahren 1794/95 wurde in Paris das Ecole Polytechnique gegründet, das eine wissenschaftliche Hochschule für Architekten darstellte. Im Rahmen der Industrialisierung im 19. Jahrhunderts bildete sich allmählich das akademische Berufsbild des Architekten / der Architektin heraus und erste Schulen und Akademien der Architektur wurden gegründet. 1825 wurde die Karlsruher Polytechnische Schule errichtet, der bis heute eine Vorreiterstelle bei der Etablierung der Architektur als Studienangebot zugewiesen wird. Bis zum 20. Jahrhundert entwickelten sich neben der Architektur nach und nach weitere Fachdisziplinen wie das Bauingenieurwesen, der Städtebau, die Innenarchitektur oder die Landschaftsarchitektur. Während Architekten / Architektinnen ursprünglich eher Generalisten waren, veränderte sich ihr Aufgabengebiet insbesondere im 20. und 21. Jahrhundert. In den USA ist es schon lange üblich, dass sich Architekten überwiegend auf den Entwurf und die Planung von Gebäuden beschränken, jedoch beispielsweise die Koordination der Bauausführung anderen Dienstleistern zu überlassen.

https://www.youtube.com/watch?v=oE-LFA-fFpw

Studiengänge Architektur

Das Angebot an sozialpolitischen Studiengängen ist in Deutschland eher gering, ebenso wie die Anzahl der zugelassenen Studenten und Studentinnen.

Karriere und Gehalt mit einem Architektur-Studium

Wie viel verdient ein Architekt / eine Architektin?

Der Verdienst von Architekten / Architektinnen hängt davon ab, in welchen Betrieben und in welcher Position sie tätig sind. Das Einstiegsgehalt bewegt sich gewöhnlich etwa zwischen 2.400 Euro und 2.800 Euro. Die Firmengröße spielt dabei eine große Rolle. Architekten, die in Großkonzernen angestellt sind verdienen bis zu 50 Prozent mehr als ihre Kollegen in Kleinbetrieben. Mit steigender Berufserfahrung dürfen sich Architekten auf eine Steigerung des Gehalts einstellen. Nach drei Jahren spricht man von etwa 15 Prozent Erhöhung, nach zehn Jahren sogar von etwa 40 Prozent. Mit einem Master-Abschluss bzw. durch die Übernahme einer leitenden Funktion lässt sich das Einkommen noch zusätzlich steigern.

Das Ansehen des Architekten / der Architektin in unserer Gesellschaft

Architekten / Architektinnen sind in der deutschen Gesellschaft angesehen. Sie gelten als kreativ und kommunikativ. Sie setzen die Vorstellungen ihrer Kunden um, ohne jedoch ihren eigenen gestalterischen Anspruch und ihre eigene Handschrift zu vergessen. Sie sind Macher, die sich um alles kümmern und ihre Kunden vor viel Arbeit und Ärger bewahren. Als Ingenieure / Ingenieurinnen gehören sie ohnehin einer sehr angesehenen Berufsgruppe an.

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Absolventen / Absolventinnen eines Architektur-Studiums?

Die Chancen für Absolventen / Absolventinnen eines Architektur-Studiums stehen grundsätzlich gut: Einer Studie des Hochschul-Informations-Systems aus dem Jahr 2010 zufolge können 82 Prozent (Uni) bzw. 77 Prozent (FH) im Zeitraum von einem Jahr eine adäquate Stelle finden. Viele Architekten / Architektinnen kommen in einem Architektur- oder Ingenieurbüro unter, wenn auch die klassische Anstellung nicht mehr der Standard ist. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sich unter anderem als Bauleiter bei Bauprojekten, in Immobilienbüros, bei Fachmedien, im öffentlichen Dienst oder auch in Verbänden.

Entstehen besondere Kosten in den Architektur-Studiengängen?

Die Kosten für ein Architektur-Studium setzen sich aus den persönlichen Lebenshaltungskosten, z. B. für Miete, Verpflegung, Versicherungen, den Studienbeiträgen und der Ausrüstung für das Studium zusammen. Je nach Studien- und Wohnort können diese Gebühren in der Höhe stark variieren. Zudem spielt es insbesondere in Hinblick auf die Studiengebühren eine große Rolle, ob es sich um eine öffentliche oder eine private Hochschule handelt. Architektur-Studenten / Architektur-Studentinnen sollten sich auf zusätzliche Kosten für Modelle, Materialien und Software einstellen, die sich je nach Hochschule durchaus auf 150 bis 300 Euro pro Semester belaufen können.