Kreative Berufe
Advanced Education in Musik Pedagogy - Musikpädagogische Fort- und Weiterbildung Master
Hochschule für Musik Saar · Saarbrücken
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Staatliche Hochschule für Musik Trossingen · Trossingen
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Berufe & Zukunft
Wohin das Studienfeld Musikwissenschaft typischerweise führt – Gehalt, Zukunftssicherheit und Arbeitsmarkt der typischen Zielberufe, auf Basis amtlicher Daten der Bundesagentur für Arbeit und des IAB.
Was verdient man mit diesem Studienfeld? Wir stützen uns auf die amtlichen Median-Gehälter von 2 typischen Zielberufen (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit) und weisen sie als ehrliche Spanne aus – denn ein Studium mündet selten in genau einen Beruf.
Median brutto/Monat je Phase über die typischen Zielberufe. „Oberes Viertel" = oberes Gehaltsquartil (erfahrene Kräfte). Die amtlichen Werte sind an der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt – echte Führungs- und Vorstandsgehälter liegen darüber und sind hier nicht enthalten.
Substituierbarkeitspotenzial nach IAB über die Zielberufe. Das misst die technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten – keine Jobverlust-Prognose.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Median-Bruttoentgelt/Monat je Beruf; Substituierbarkeit: IAB), Stand: 07/2026. Wir zeigen 3–5 typische Zielberufe als Spanne, nie „den" einen Beruf – ein Studienfeld führt in unterschiedliche Tätigkeiten.
Rendite gegen Risiko – für die Studienwahl gedacht. Die typischen Zielberufe sind nach Gehalt (rechts) und Zukunftssicherheit (oben) angeordnet. Der Regler gewichtet, was dir wichtiger ist.
Bietet das höchste Gehalt und die höchste Zukunftssicherheit.
Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Median-Bruttoentgelt/Monat) und IAB (Substituierbarkeit als Maß der technischen Automatisierbarkeit – keine Jobverlust-Prognose), Stand: 2026. Zukunftssicherheit = 100 − Substituierbarkeit. Gezeigt werden die typischen Zielberufe mit verifizierten IAB-Werten; die Achsen sind auf diese Berufe gezoomt.
Nachfrage, Gehaltsverlauf und Beschäftigung der typischen Zielberufe, abgeleitet aus den amtlichen Zeitreihen des IAB-Job-Futuromat – plus die Technologien und Tätigkeiten, die den Beruf prägen.
Themen, die die typischen Zielberufe prägen – als Orientierung, worauf das Studienfeld inhaltlich vorbereitet. „Automatisierbar“ meint die technische Ersetzbarkeit der Tätigkeit (IAB), keine Jobverlust-Prognose.
Quelle: IAB-Job-Futuromat (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), Stand: 2024. Die Verlaufs-Kacheln zeigen je einen benannten typischen Zielberuf, nie berufsübergreifend gemischte Zeitreihen.
Inhaltlich oder im Abschluss verwandt – nach Ähnlichkeit sortiert.
Bergische Universität Wuppertal
Musik ist eine der ältesten Kunstformen. Singen, ein Instrument spielen odern Tanzen sind elementare Bestandteile der menschlichen Geschichte. Die Hochschulen setzen diese Tradition wissenschaftlich fort, indem sie den Studierenden die Möglichkeit zur Professionalisierung, zur Perfektionierung ihres Talentes sowie zur Aneignung wesentlicher musikalischer und musikwissenschaftlicher Inhalte geben. Der Fachbereich Musik und Musikwissenschaft ist häufig an spezialisierten Hochschulen angesiedelt, die Kunst und ihre Darbietungsformen lehren.
Studierende müssen eine extreme Leidenschaft für Musik mitbringen. Neben Fleiß unter dem Künstlermotto „üben, üben, üben“ sind folgende Eigenschaften gefragt:
Eine Allgemeine Hochschulreife (Abi) ist von wesentlicher Bedeutung für ein Bachelorstudium. Anders als bei anderen Studiengängen gibt es keine strengen Zulassungskriterien zu beachten. In der Regel bietet die Hochschule genügend Studienplätze für alle Bewerber an.
Falls Sie kein Abitur haben, ist das nicht das endgültige Aus für eine akademische Karriere. Eine abgeschlossene Ausbildung in Verbindung mit mehrjähriger Berufserfahrung kann auch zur Zulassung zum Studium berechtigen. Ihre Zulassung wird von der Hochschule individuell entschieden.
Der Fachbereich Musik und Musikwissenschaft umfasst zum einen verschiedene Studiengänge der Musik, in denen die Ausbildung an Instrumenten bzw. der Stimme im Mittelpunkt steht. Zum anderen umfasst er Studiengänge der Musikwissenschaft, die Theorien, Geschichte und pädagogische Ansätze beinhalten. Auch andere künstlerische Ausdrucksformen wie die Studiengänge Ballett und Bühnentanz sind Teil des Fachbereichs.
Musik und Musikwissenschaft ist ein Fachbereich, dessen Studiengänge die Hochschulen sehr praktisch konzipieren. Daher existieren nur sehr wenige Fernstudiengänge oder Möglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium.
Grundsätzlich müssen die Studierenden eine Aufnahmeprüfung bestehen. Diese ist von Hochschule zu Hochschule anders gestaltet. Im Mittelpunkt steht dabei das Beherrschen des eigenen Instruments sowie das Können auf einem Zweitinstrument, das meistens aus einer anderen Instrumentenfamilie kommen muss. Wer die relativ harte Aufnahmeprüfung schafft, hat meistens gute Chancen, später das Studium erfolgreich abzuschließen.
Wie bei allen Studiengängen fallen bei einem Studium im Fachbereich Musik und Musikwissenschaft Semestergebühren und ggf. Studiengebühren an. Darüber hinaus müssen Studierende über ein Instrument verfügen und immer wieder Noten kaufen. Speziell klassische Instrumente sind sehr teuer, wenn ihre Qualität gut ist. Anschaffungskosten von mehreren Tausend Euro, teilweise sogar fünfstelligen Beträgen sind üblich. Der Vorteil: Diese Investition können Studierende bereits lange vor Antritt eines Studiums tätigen.
Zusätzlich können private Hochschulen Studiengebühren verlangen. Diese sind vom Studiengang abhängig und liegen meistens bei einer hohen drei- bis niedrigen Vierstelligen Summe pro Semester.
Das Studium ist modular aufgebaut. Das heißt, die Teilnehmer/innen studieren thematisch abgeschlossene Stoffgebiete, für die es jeweils Kreditpunkte nach dem ECTS (European Credit Transfer System) gibt. Die Anzahl der Punkte richtet sich nach dem erforderlichen Arbeitsaufwand. Auf diese Weise sind die erbrachten Leistungen im Inland und im europäischen Ausland vergleichbar und anerkannt.
Der Fachbereich Musik und Musikwissenschaft umfasst zum einen verschiedene Studiengänge der Musik, in denen die Ausbildung an Instrumenten bzw. der Stimme im Mittelpunkt steht. Zum anderen umfasst er Studiengänge der Musikwissenschaft, die Theorien, Geschichte und pädagogische Ansätze beinhalten. Auch andere künstlerische Ausdrucksformen wie die Studiengänge Ballett und Bühnentanz sind Teil des Fachbereichs.
Musik und Musikwissenschaft ist ein Fachbereich, dessen Studiengänge die Hochschulen sehr praktisch konzipieren. Daher existieren nur sehr wenige Fernstudiengänge oder Möglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium.
Grundsätzlich müssen die Studierenden eine Aufnahmeprüfung bestehen. Diese ist von Hochschule zu Hochschule anders gestaltet. Im Mittelpunkt steht dabei das Beherrschen des eigenen Instruments sowie das Können auf einem Zweitinstrument, das meistens aus einer anderen Instrumentenfamilie kommen muss. Wer die relativ harte Aufnahmeprüfung schafft, hat meistens gute Chancen, später das Studium erfolgreich abzuschließen.
Die Studiengänge der Musik sind ein klassisches Beispiel dafür, dass Studierende kein Abitur benötigen. Sie müssen sich dann allerdings einer verschärften Aufnahmeprüfung stellen. Genaue Informationen halten die Hochschulen bereit.
Die Hochschulen bieten nur wenige Studiengänge berufsbegleitend an. Dazu zählen unter anderem der Bachelorstudiengang Musik in der Kindheit der Leuphana Professional School, der Diplomstudiengang Musikpädagogik (Instrument, Gesang, Elementare Musikerziehung) an der Hochschule für Musik in Nürnberg sowie verschiedene Masterstudiengänge.
Die Hochschulen bieten kaum einen Fernstudiengang im Fachbereich an. Zwei der Ausnahmen sind der Masterstudiengang Methoden musiktherapeutischer Forschung und Praxis an der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie der Bachelorstudiengang Expressive Arts in Social Transformation an der MSH Medical School Hamburg.
https://www.youtube.com/watch?v=iCcDpJLav00Das Gehalt von Musikerinnen und Musikern hängt zum Teil von Auftritten bzw. Arrangements oder bei einer selbstständigen lehrenden Tätigkeit auch von der eigenen Preisgestaltung und Schülerzahl ab. Daher schwanken die Gehälter in diesem Bereich extrem und hängen vom Engagement sowie den Fähigkeiten ab. Nicht zuletzt spielt auch der eigene Erfolg eine Rolle.
Anders ist dies bei Orchestermusikerinnen und -musikern. Für diese Berufsgruppe gibt es Tarifverträge. Demnach liegt das Einstiegsgehalt für sogenannte Tutti-Plätze bei ca. 2.750 Euro im Monat, während Solistinnen und Solisten später bis zu 4.700 Euro verdienen können. Einige sehr erfolgreiche Orchester zahlen vereinzelt bis zu 6.000 Euro. Allerdings verdienen die meisten Musikerinnen und Musiker unter Tarif, da hausinterne Vereinbarungen überregionale Tarifverträge aushebeln.
Berufsmusiker der klassischen Musik genießen in der Bundesrepublik ein sehr hohes Ansehen. Klassik ist ein Teil der Hochkultur, sodass die Musikerinnen und Musiker eine Nähe der Eliten genießen und somit von außen betrachtet zu ihnen gehören. Das färbt auch auf andere Bereiche wie Musikpädagogik, Bühnentanz sowie Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler ab. Im Bereich der Unterhaltungsmusik haben es Absolventinnen und Absolventen dagegen schwer. Zwar sind Musiklehrerinnen und Musiklehrer bzw. Musikerinnen und Musiker Teil der Musikkultur, jedoch auf einem weit niedrigeren Status.
Ein großer Teil der Absolventinnen und Absolventen muss mit Laienmusikerinnen und Laienmusikern um Auftritte, Anstellungen oder Schülerinnen und Schüler konkurrieren. Daher hängt der Erfolg vom eigenen Engagement ab.
Typische Orchestermusiker haben es aber generell schwer. Von den 2.000 Absolventinnen und Absolventen sind 800 Orchestermusiker. Diese stehen einem jährlichen Angebot von rund 150 freien Stellen gegenüber - bei Haushaltskürzungen auch weniger. Grundsätzlich gilt für alle Absolventinnen und Absolventen: Die Konkurrenz ist groß, daher ist das flexible Reagieren auf Chancen ebenso wichtig wie ein gutes Netzwerk aus Kontakten.
Über die Jahrhunderte war die Musik und ihr Wesen ein Teilgebiet der Philosophie und später der Theologie. Neben der Laienkunst entstand getrieben von der Kirchenmusik eine langsame Professionalisierung der Ausbildung. Anfangs gaben Musiker ihr Wissen weiter. An den Schulen war Singen und Musizieren ein Teil des Unterrichts.
Eine wissenschaftliche Ausbildung gab es aber erst spät. Mit Aufkommen der heute als Klassik bekannten Musik entstanden Konservatorien. Diese sind die direkten Vorgänger der heutigen Musikhochschulen. Besonders im 19. Jahrhundert gründeten sich viele Konservatorien in den großen „Kulturstädten“ wie Wien, Paris, Prag, Leipzig, Berlin, Dresden. Musik ist im engeren Sinn jedoch nie ein verbreiteter Studiengang an einer Universität gewesen.
Musikwissenschaft hat sich getrennt vom musikalischen Schaffen entwickelt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Musikformen, Musikstruktur und Musikgeschichte sowie später Musikpädagogik hielt Einzug in die Universitäten. Einen ersten Lehrstuhl richtete die Universität Leipzig bereits 1736 ein.