Technik & Ingenieurwesen
Automobiltechnologie - Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor
Coburg H · Coburg
400 passende Studiengänge in unserem Verzeichnis
Technik & Ingenieurwesen
Coburg H · Coburg
BachelorTechnik & Ingenieurwesen
Hamburg EFH · Hamburg
Technik & Ingenieurwesen
Hamburg EFH · Hamburg
Technik & Ingenieurwesen
Niederrhein H · Krefeld
Technik & Ingenieurwesen
Stuttgart DH · Stuttgart
Technik & Ingenieurwesen
Hof H · Hof
BachelorTechnik & Ingenieurwesen
Bremen H · Bremen
BachelorTechnik & Ingenieurwesen
Landshut H · Landshut
Technik & Ingenieurwesen
Reutlingen HTWID · Reutlingen
Berufe & Zukunft
Wohin das Studienfeld Wirtschaftsingenieurwesen typischerweise führt – Gehalt, Zukunftssicherheit und Arbeitsmarkt der typischen Zielberufe, auf Basis amtlicher Daten der Bundesagentur für Arbeit und des IAB.
Wohin dieses Studienfeld typischerweise führt – und was man dort verdient. Grundlage sind 1 typische Zielberufe aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Studium und Beruf sind kein 1:1-Verhältnis, deshalb zeigen wir eine Spanne über mehrere Wege statt einer Einzelprognose.
Median brutto/Monat je Phase über die typischen Zielberufe. „Oberes Viertel" = oberes Gehaltsquartil (erfahrene Kräfte). Die amtlichen Werte sind an der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt – echte Führungs- und Vorstandsgehälter liegen darüber und sind hier nicht enthalten.
Substituierbarkeitspotenzial nach IAB über die Zielberufe. Das misst die technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten – keine Jobverlust-Prognose.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas (Median-Bruttoentgelt/Monat je Beruf; Substituierbarkeit: IAB), Stand: 07/2026. Wir zeigen 3–5 typische Zielberufe als Spanne, nie „den" einen Beruf – ein Studienfeld führt in unterschiedliche Tätigkeiten.
Wie sich der Arbeitsmarkt der typischen Zielberufe entwickelt – offene Stellen, Gehalt und Beschäftigung im Zeitverlauf, dazu die prägenden Themen. Grundlage ist der IAB-Job-Futuromat.
Themen, die die typischen Zielberufe prägen – als Orientierung, worauf das Studienfeld inhaltlich vorbereitet. „Automatisierbar“ meint die technische Ersetzbarkeit der Tätigkeit (IAB), keine Jobverlust-Prognose.
Quelle: IAB-Job-Futuromat (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), Stand: 2024. Die Verlaufs-Kacheln zeigen je einen benannten typischen Zielberuf, nie berufsübergreifend gemischte Zeitreihen.
Inhaltlich oder im Abschluss verwandt – nach Ähnlichkeit sortiert.
Ingenieure sind technisch versierte Spezialisten, die fundierte Lösungen für spezielle Probleme entwickeln. Nur allzu oft mangelt es ihnen jedoch in der Praxis an dem nötigen Blickwinkel, um auch wirtschaftliche Fragestellungen korrekt in Beziehung zur Technik zu sehen. Andererseits fehlt vielen Wirtschaftswissenschaftlern der Einblick in die Welt der Technik. Deshalb wurde bereits vor vielen Jahrzehnten die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen geschaffen.
Als interdisziplinärer Studiengang umfasst das Wirtschaftsingenieurwesen tiefgreifende Inhalte aus den Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Er bringt Absolventen und Absolventinnen hervor, die neben technischem Know-how in Bereichen wie Produktentwicklung, Elektrotechnik oder Informatik auch über ein fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen verfügen. Wirtschaftsingenieurstudiengänge sind sehr häufig von einem sehr hohen Praxisbezug geprägt. Der Studiengang ist die ideale Basis für eine Karriere im Management, häufig an der Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft.
Das Bachelorstudium des Wirtschaftsingenieurwesens dauert im Regelfall sechs bis acht Semester, wobei es neben Vollzeit-Studiengängen auch berufsbegleitende und duale Studiengänge (z. B. in Kombination mit einer Berufsausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau oder Industriemechaniker/in) gibt. Die ersten Semester des Studiums sind der Vermittlung grundständigen Wissens gewidmet, unter anderem in den Bereichen Mathematik, Physik, technische Mechanik, Werkstofftechnik und Betriebswirtschaftslehre. Im Verlauf des Studiums stehen beispielsweise diese Themenfelder auf dem Studienplan:
Welche Fächer genau in welcher Gewichtung angeboten werden, variiert von Hochschule zu Hochschule sehr stark. Es macht deshalb Sinn, den Studienanbieter in Abhängigkeit von den eigenen Karrierezielen zu wählen. In den höheren Semestern wird das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens durch zusätzliche Wahlfächer oder auch Wahlpflichtbereicheergänzt. In diesem Rahmen können sich die Studierenden auf bestimmte Themenbereiche aus dem technischen oder betriebswirtschaftlichen Bereich spezialisieren (z. B. Maschinenbau, Energietechnik, Controlling).
In vielen Studiengängen ist ein Praxissemester enthalten, das den Studierenden erste praktische Einblicke in das Wirtschaftsingenieurwesen liefert. Zusätzlich können sie ihr Wissen und ihre Praxiserfahrung durch die folgenden Maßnahmen verbessern:
Aufbauend auf ihren Bachelorabschluss können die Absolventen und Absolventinnen auch einen Masterstudiengang im Wirtschaftsingenieurwesen belegen. Dieser vermittelt insbesondere das Know-how für eine Karriere im Management.
Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs können Wirtschaftsingenieure/innen in verschiedensten Berufszweigen und Branchen tätig werden. Typische Einsatzbereiche sind unter anderem:
Besonders gefragt sind die Absolventen und Absolventinnen dieses Studiengangs in der Automobilindustrie, im Luft- und Raumfahrzeugbau und im Maschinenbau. Aber auch in den Bereichen Energieversorgung, Informations- und Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Logistik, Dienstleistungen, Bau und Forschung und Entwicklung sind Wirtschaftsingenieure/innen stark gesucht. Dieser breite Einsatzbereich ist dafür verantwortlich, dass die Studierenden hervorragende Zukunftsperspektiven haben. Nur ein minimaler Prozentsatz erhält nach dem Studium keine Anstellung.
Ebenso spielt dabei eine Rolle, dass Wirtschaftsingenieure/innen gegenüber anderen Studienrichtungen, die weniger stark spezialisiert sind, einen Vorteil haben: Sie kennen beide Seiten der Medaillen und verstehen sich darauf, die Technik und die Betriebswirtschaft auf einen Nenner zu bringen. Deshalb sind sie in kleinen und mittleren Unternehmen ebenso gefragt wie in großen Konzernen. Studieninteressierte sollten sich aber bereits zu Beginn ihres Studiums darüber klarwerden, welchen Berufsweg sie einschlagen wollen und sich anhand von Wahlfächern, Vertiefungsrichtungen, Praktika und Studienarbeiten gezielt auf diesen Bereich spezialisieren.
Das Einstiegsgehalt der Absolventen und Absolventinnen dieses Studiengangs bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie in anderen Ingenieursberufen. Mit Einstiegsgehältern zwischen 34.000 und 41.000 Euro jährlich sind sie mit ihrem Gehalt schon zu Beginn gut im Rennen. Schon nach wenigen Jahren sind starke Steigerungen möglich. Bis zu 60.000 Euro verdienen sie mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung. Noch weiter klafft die Spanne auseinander, wenn ihnen der Eintritt in die Führungsebene gelingt.
Wer Wirtschaftsingenieurwesen studieren möchte, sollte aus der Schule schon gute Kenntnisseaus den naturwissenschaftlichen Fächern, insbesondere Mathematik und Physik, mitbringen. Auch ein gewisses Verständnis für betriebswirtschaftliche Vorgänge ist von Vorteil. Gute Englischkenntnisse werden von vielen Hochschulen vorausgesetzt, da ein Teil der Fachliteratur in englischer Sprache bearbeitet wird und teilweise sogar fremdsprachige Vorlesungen oder auch Auslandssemester vorgesehen sind. An einigen Hochschulen muss zudem ein Numerus Claususerfüllt werden. Dieser liegt etwa zwischen 1,4 und 3,3, wobei es auch viele Studienangebote gibt, die nicht zulassungsbeschränkt sind.
Um diesen Studiengang sinnvoll absolvieren zu können, sollten Interessierte die folgenden persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen:
Wirtschaftsingenieurwesen wird von verschiedenen Hochschulen angeboten. Der Großteil des Studienangebots wird von den eher praxisorientierten Fachhochschulen abgedeckt. Alternativ stehen aber auch wirtschaftsingenieurwissenschaftliche Studiengänge an Universitäten, an privaten Hochschulen, bei Fernstudienanbietern sowie an Berufsakademien zur Verfügung. Das Studium an einer Universität bietet sich an, wenn eine Karriere in der Wissenschaft und Forschung angestrebt wird. Für die Tätigkeit im technischen Bereich empfiehlt sich die Technische Universität, während sich die Fachhochschulen eher an angehende „Praktiker“ richten – der enge Bezug zur Wirtschaft und Industrie unterstreicht diese Ausrichtung.